Der Kräutergarten

Dass Kräutergärten schon seit langer Zeit Tradition haben, haben zahlreiche Aufzeichnungen und Funde der alten Griechen und Ägypter bewiesen, die Kräuter als Heilpflanzen damals bereits zu schätzen wussten. So habe es im alten Ägypten schon Kräutergärten gegeben. Die gepflanzten Kräuter schien man zu dieser Zeit sowohl für medizinische, als auch für rituelle Zwecke zu gebrauchen – weshalb die Kräuterbeete oft nahe der Tempel angelegt worden waren. Während die Ägypter Kräuter bereits für medizinische Zwecke einsetzten, wurde die heilende Wirkung von Kräuterpflanzen von den Griechen durch sehr genaue Aufzeichnungen präzisiert.
Doch auch im europäischen Raum sei man schon fündig geworden – es hatten wohl sogar die Steinzeitmenschen schon kleine Kräutergärten errichtet.

Man sieht, der Gebrauch von Kräutern beruht auf jahrelanger Tradition. So bauten insbesondere Mönche, Adelsmänner, Händler und Apotheker Kräuter an, um diese für ihre Zwecke zu verwenden. Denn Kräuter waren vornehmlich für die reiche Oberschicht gedacht – der einfache Mann konnte sich diese nicht leisten.
Zwar gehören diese Zeiten schon lange der Vergangenheit an, jedoch haben sich die Kräutergärten bis heute erhalten. Wer Sommers wie Winters die Möglichkeit haben möchte, auf frische Kräuter zurückzugreifen, der legt sich einfach einen hauseigenen Kräutergarten zu. Auch wenn der gemeine Kräutergärtner seine Ernte nicht zu Medikamenten verarbeitet, sondern diese zum Würzen seines Essens verwendet, so kann man dem Ganzen seine heilende Wirksamkeit nicht absprechen. Denn es gibt kaum Kräuter oder Gewürze, die frei von wohltuenden Wirkstoffen sind.

Wer die selbst gezogenen Kräuter auch verzehren sollte der sollte gerade beim Dünger - falls er nicht selber gemacht wurde auf einen biologischen Düngerzurückgreifen.