Automatische Bewässerung im Urlaub

Die wohl einfachste Lösung, seine Pflanzen automatisch zu bewässern und sogar zu düngen, während man mehrere Tage abwesend ist, ist es eine präparierte Plastikflasche zu verwenden.

Diese Methode ist vor allem für den Außenbereich geeignet, also für Pflanzen, die Witterung und Regen gewöhnt sind, also etwas widerstandsfähiger und auch fähig sind, selbst zu entscheiden, wieviel Wasser sie benötigen.

So baut man sich quasi selber einen Tropfer:

Einzelteile:

  • große Plastik-Wasserflasche (mindestens 1,5 Liter)
  • Bohrer mit kleinem Durchmesser, evtl. auch eine dünner Schaschlickspieß
  • Teppichmesser oder sonstiges scharfes Messer

Schritt für Schritt:

  1. Als erstes bohrt man ein paar kleine Löcher in den Deckel der Flasche, drei oder vier genügen, man sollte aber beachten, dass die Löcher leicht von der Erde verstopft werden können, je nach Erdtyp. Also testet man am besten mit wenigen und kleinen Löchern und macht dann evtl. ein paar mehr Löcher oder die Löcher etwas größer, wenn es nicht funktioniert. Außerdem kostet so ein Schraubverschluss ja nichts, kann also leicht ersetzt werden.
  2. Jetzt schneidet man den Boden der Flasche ab, das wird dann nämlich die Oberseite, in die man bequem das Wasser und den Dünger kippen kann. Unter freiem Himmel sammelt das System so auch Regenwasser ein.
  3. Jetzt gräbt man ein Loch in die Erde, am besten an einer Stelle, an die die Wurzeln mehrere Pflanzen hinreichen, die Flasche sollte darin bis gut zur Hälfte versenkt werden können. Wenn man die Flasche gut postioniert, stört sie auch optisch nicht.
  4. Die Flasche wird mit dem Deckel nach unten in das Loch gesetzt, dabei an den Seiten gut mit Erde fixiert. Man sollte sie aber nicht mit dem Deckel allzu fest in die Erde drücken, da man ansonsten gleich von Anfang an die Löcher blockiert, also am besten einfach lose hineinstellen und dann nur von den Seiten her festdrücken.
  5. Jetzt kann man die Flasche mit Wasser und evtl. verdünntem Dünger füllen.