Spinnmilben - Tetranychidae

Bio Spritzmittel gegen Spinnmilben bei Plamundo.de
Dieses - wie der Name Spinnmilbe schon sagt - zur Familie der Spinnen gehörige Tier, sitzt meist an der Blattunterseite und saugt den Pflanzensaft aus. Ist der Befall weit fortgeschritten, bildet die Milbenkolonie ein feines, schimmerndes Netz, daß man oftmals erst bemerkt, wenn dieses mit einem feinen Feuchtigkeitsnebel (z.B aus einem Drucksprüher) überzogen wird. Andere Milbenarten, wie etwa die Weichhautmilbe, hinterlassen kein derartiges Gewebe, so daß die Auswirkungen oft erst dann sichtbar werden, wenn die Pflanze schon stark beschädigt worden ist.
Bei einer günstigen Wetterlage, also heiße und trockene Witterung, sind so gut wie alle Pflanzen gefährdet.
Weitere Infos: http://www.gartenwissen.com/gartenlexikon-spinnmilben
Vorbeugung und Gegenmittel bei Spinnmilben
Die Spinnmilbe bevorzugt in erster Linie hohe Temperaturen und vor allem eine niedrige Luftfeuchtigkeit. Vorbeugend hilft daher oft schon, wenn man die Pflanzen öfter mit Wasser abspritzt, vor allem, wenn die Pflanzen an einer warmen und geschützen Stelle unter einem Dach stehen.
Auch sollte man eine hohe Stickstoffdüngung vermeiden, da dies den Milbenbefall fördert.
Man kann auch Zwiebelsud (Schalen von Zwiebeln oder Knoblauch über Nacht in Wasser einlegen und dann abseien) hin und wieder über die Pflanzen gießen.
Natürlich hat die Spinnmilbe auch natürliche Feinde. Dazu zählen u.a:
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Nützlinge gg. Spinnmilben
- Schlupfwespen
- Florfliegen
- Marienkäfer
- räuberische Wanzen
Als biologische Gegenmittel haben sich das handelsübliche Kali-Seifenpräparat, Niemkonzentrat und Ackerschachtelhalm- bzw. Rainfahrnbrühe bewährt. Dafür werden die Kräuter (ca. 300g frische oder 30g getrocknete für 10l Wasser) einen Tag eingeweicht und dann knapp eine halbe Stunde gekocht.
Auch chemische Pflanzenschutzmittel gg. Spinnmilben sind in großer Zahl erhältlich. Leider entwicheln die Milben doch rasch eine Resistenz gg. die jeweiligen Wirkstoffe, so daß das Pesitzid variiert werden müßte.
Ist die Pflanze zu stark befallen, muß man sie jedoch komplett entfernen und vernichten. Auf keinen Fall auf den Kompost geben!

