Birnengitterrost - Pilz am Baum

Der Birnengitterrost ist ein Rostpilz und Pflanzenparasit der hauptsächlich Sprossverzweigungen und Blätter befällt und dem heimischen Gärtner vor allem durch den Befall von Birnbäumen bekannt ist. Der Birnengitterrost schädigt zwar nicht die Birne als Frucht an sich, wirkt sich aber durch den auffälligen Laubbefall äußerst negativ auf das Erscheinungsbild des Obstbaumes aus. Vor allem junge Birnbäume kann der Befall zudem ernsthaft schaden.

Wacholder als Überträger

Die Wirtspflanze von der der Birnengitterrost überspringt ist der Wacholder, an dem der Pilz vor allem an den Sprossachsen zu Tage tritt. Im Gegensatz zum Birnbaum ist der Befall für den Wacholder allerdings ungleich gefährlicher und kann zum Absterben der Pflanze führen.

Gegenmittel gegen Birnengitterrost

Zunächst gilt es ggfls. den Überträger ausfindig zu machen. Oftmals ist der entsprechende Wacholderbeerstrauß jedoch nicht auffindbar, weil weiter entfernt bzw. auf fremden Grundstück stehend. Falls man darauf Zugriff hat, gilt es auf alle Fälle die betroffenen Pflanzen zu entfernen um die Übertragung des Pilzes auf die Birnen zu erschweren. Fungizide greifen leider nicht, das Laub kann allerdings durch regelmäßige Anwendung von Schachtelhalmkraut (verdünnt auf die Blätter aufspritzen) geschützt werden. Die darin enthaltene Kieselsäure stärkt den Laubtrieb des Birnbaumes.




Ackerschachtelhalm Extrakt Compositum


Getreiderost sorgt für Ernteausfälle

Ein Verwandter des Birnengitterrost ist der Getreiderost, der wie der Name sagt, Getreidesorten befällt. Im Gegensatz zum Birnenpilz macht dieser den Landwirten in südlichen Gefielden schwer zu schaffen. Über 20% Ernteausfälle sind bei Befall keine Seltenheit.